Food Blog mit Oliver Müller

Foodtrend: Wagyu Steak aus Japan

Wer schreibt hier eigentlich?
Mein Name ist Oliver und ich wohne mit meiner Familie im Schaumburger Land. Ich interessiere mich schon immer für Trends und kulinarische Dinge und habe 2021 angefangen mich sehr intensiv mit dem Thema Grillen und BBQ zu beschäftigen. Seitdem blogge ich auf Instagram mit dem Kanal 715_BBQ und teile Ideen und Rezepte zum Thema Outdoorcooking.

Ich hatte neulich das Glück ein japanisches Wagyu Roastbeef probieren zu dürfen. Das Wort „Wagyu“ bedeutet übersetzt „japanisches Rind“.
Das Stück welches ich probieren durfte war von der Rasse „Japanese Black“ (Kuroge Wagyu) und hatte die höchste deutsche Qualitätsstufe.
Wagyu-Fleisch zeichnet sich dadurch aus, dass die Tiere extrem viel intramuskuläres Fett einlagern. Das Fleisch ist dadurch ganz besonders marmoriert und hat einen intensiven Geschmack. In der BBQ- und Foodszene ist dieses Fleisch mittlerweile zum absoluten Trend geworden und hat in dieser Qualität mittlerweile Kilopreise zwischen 350 und 400 Euro. Noch teurer ist das Wagyu-Fleisch, welches als sogenanntes „Kobe-Rind“ bekannt geworden ist.

Nun aber die spannende Frage:
Muss man Wagyu-Fleisch aus Japan unbedingt kaufen und probieren?
Es sind sicher ganz besondere Steaks mit außergewöhnlichem Geschmack, das steht fest. Es ist aber auch ein absolutes Luxusgut bei diesem Preis. Hinzu kommt noch, dass es aus Japan importiert wird und damit aus Sicht von Nachhaltigkeit und Ökologie nicht die beste Wahl ist.

Würde ich mir noch einmal so ein Stück Fleisch kaufen?
Vermutlich nicht. Ich würde eher ein gutes, besonderes Stück nationales Fleisch kaufen. Mittlerweile gibt es Wagyu-Aufzuchten in Deutschland, sogar in Niedersachsen. Oder man kauft bei einem von vielen Hofläden im Schaumburger Land ein und unterstützt Regionalität und Nachhaltigkeit. Natürlich eine Entscheidung die jeder selber treffen muss.
Auf jeden Fall ist Wagyu-Fleisch nicht ohne Grund ein großer und leckerer Foodtrend! 

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