Es nähert sich eine dunkle, summende Wolke…was ist zu tun?

Imker Nils Hinse wurde auf einen Hof nach Reinsen zur Bienenrettung gerufen – wobei die Familie sogar Sorge hatte, den Imker an einem Feiertag zu stören. Aber, so Hinse: „Wir freuen uns über jeden geretteten Schwarm!“  Wie bei den meisten Bienenschwärmen hieß es erst einmal: Wasser marsch. Das war hier jedoch nicht so einfach, denn der Schwarm saß in der Krone einer Hecke und damit konnte man ihn nicht so einfach einschütteln. Trotzdem versuchten Hinse und seine Freundin ihr Glück und wurden belohnt: ein wirklich kräftiger Bienenschwarm steht jetzt bei ihnen in Lüdersfeld.

In den meisten Fällen werden die Behausungen mit dem Bienenschwarm bis zum darauffolgenden Abend stehengelassen, dann erst wird er geholt. Das hat den einfachen Hintergrund, dass die Bienen dann alle eingezogen sind. In den meisten Fällen sind nämlich noch Erkundungsbienen unterwegs, die eine neue Behausung suchen und erst später verstehen, dass das restliche Volk nun in einer anderen Behausung ist. Daher muss man lieber etwas warten, anstatt fix die Bienen mitzunehmen und somit einen Teil der Tiere zurückzulassen.

Der Bienenfang war auf jeden Fall auch ein Event für die ganze Familie und wurde sowohl von den Großen, als auch von den Kleinen, aufmerksam und mit respektvollem Abstand beobachtet.