In Wittmund und Bad Dürrheim haben sich die James-Cook-Freunde schon getroffen, im norwegischen Trondheim – und jetzt am Lauenhäger Bauernhaus. Nach dem britischen Seefahrer und Entdecker ist ein Campingfahrzeug des Herstellers Westfalia benannt, aufgebaut aus einem Mercedes Sprinter.

In zwei Reihen mit breiter Gasse dazwischen haben sich um Himmelfahrt 64 Reisemobile auf dem Parkplatz und einer Wiese westlich des Bauernhauses aufgereiht. Aus ganz Deutschland sind die (auto)mobilen Camper zusammengekommen: aus Aachen und Bielefeld, vom Tegernsee und aus München, sogar aus Lörrach nahe der Schweizer Grenze. Und auch aus den Niederlanden und Belgien waren Wohnmobilisten angereist.

Der Lauenhäger Lutz Trebeß (74), selbst seit 2014 begeisterter Besitzer und häufiger Nutzer seines James Cook, hatte bereits 2022 die Idee, ein Treffen am Bauernhaus zu organisieren. Von der Gemeinde und dem Förderverein Lauenhäger Bauernhaus bekam er ein Okay für den Plan.

Gefunden haben sich die James-Cook-Freunde in einer Internet-Community. 2005 fand das erste reale Treffen statt – mit fünf Fahrzeugen. Heute kommen regelmäßig ein- oder zweimal im Jahr 50 bis 70 Mobile zusammen. Jeder Eigentümer hat seinen „James Cook“ nach eigenen Vorstellungen individuell optimiert. Eine große Rolle spielt beim Treffen aber auch die Gemeinschaft.